Astrologie-Zentrum Heilbronn – Daniela Palermo, geprüfte Astrologin DAV – Beratung – Workshops – Ausbildung

Institut für klassische, spirituelle und psychologische Astrologie

Pressemitteilung zur Prognoseauswertung 2008 der GWUP

Stellungnahme des Deutschen Astrologen-Verbandes

Alljährlich im Dezember veröffentlicht die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP) eine Liste nicht eingetroffener Voraussagen für das jeweils endende Jahr. Die Voraussagen stammen dabei von ganz unterschiedlichen Menschen, die als "Astrologen", "Wahrsager" und "Hellseher" usw. firmieren und entsprechend unterschiedliche Methoden zur Ableitung ihrer (Vor-)Aussagen anwenden. Der Deutsche Astrologen-Verband nimmt zu der "Prognoseauswertung 2008" der GWUP Stellung wie folgt:

1. Es ist fragwürdig, Aussagen von offensichtlich unterschiedlicher Reichweite, die auf unterschiedliche Weise erarbeitet werden, in einer subjektiven Hitliste von Fehlprognosen einzelner von der GWUP benannter Prognostiker zusammenzuführen. Was immer die verschiedenen Prognoseansätze von Medien, Hellsehern usw. methodisch zu sein behaupten und ob sie denn einer Prüfung standhalten: Den wissenschaftlichen Anspruch, den die GWUP stellt, kann eine derart zusammengewürfelte und subjektiv erstellte Liste nicht erfüllen.

2. Seriöse Astrologie macht keine Ereignisprognosen, sondern Tendenzprognosen. Diese Tendenzprognosen sind keine Tatsachenbehauptungen, sind aber keineswegs trivial. Man kann sie auf ihre Triftigkeit hin untersuchen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die auch mit astrologischen Mitteln erarbeiteten Prognosen des US-amerikanischen Astrologen und Wirtschaftsfachmanns Raymond A. Merriman treten regelmäßig ein und sind in zahlreichen Publikationen Merrimans dokumentiert. Merriman hat seit den Neunziger Jahren wiederholt auf das mögliche Eintreten eines massiven wirtschaftlichen Abschwungs ab 2008 hingewiesen (vgl. hierzu auch ASTROLOGIE HEUTE, Heft 136, 2008). Abseits der politischen und ökonomischen Weltbühne erweist sich astrologische Analyse und Prognose im Sinn einer Tendenzansage in zahllosen individuellen Fällen als triftig und ist Teil wirksamer Lebensbegleitung.

3. Prognosen sind, auch außerhalb der sogenannten Parawissenschaften, Bestandteil einer hochkomplexen, arbeitsteiligen Gesellschaft. Die Prognosen vieler Wissensgebiete, z.B. Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Meteorologie usw., sind für den Fortbestand der Gesellschaft inzwischen nahezu unverzichtbar. Auch auf diesen Gebieten gibt es triftige Tendenzansagen und eklatante Fehlprognosen.

4. Der Deutsche Astrologen-Verband distanziert sich von denjenigen, die sich im Namen der Astrologie zu womöglich reißerischen und katastrophenorientierten Ereignisprognosen bereit finden. Da Beruf und Tätigkeit des Astrologen nicht geschützt sind und da der berufspolitische Organisationsgrad im Bereich haupt- und nebenberuflich tätiger Astrologen vergleichsweise gering ist, haben seriöse Fachverbände keine Handhabe gegenüber solchen Entgleisungen.

5. Der Deutsche Astrologen-Verband ist zu einer unvoreingenommenen Überprüfung der Astrologie und ihrer analytischen und prognostischen Arbeitsansätze bereit. Das Freiburger Forschungszentrum des Deutschen Astrologen-Verbandes leistet diese Arbeit im übrigen seit Jahren.

Heidelberg, 16. Dezember 2008
Dr. Christoph Schubert-Weller, 1. Vorsitzender
Deutscher Astrologen-Verband
Wilhelmstr. 11, D-69115 Heidelberg,
Tel. +49(0)6221 - 182010
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: www.astrologenverband.de

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